Grundlage ...
der Photovoltaikanlage auf dem Dach des Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium in Bad Windsheim sowie der vorliegenden Schul- und Schülerfirma am Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium ist das EEG - die Abkürzung steht für das Erneuerbare-Energien-Gesetz der Bundesregierung vom 12. April 2000.
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Um
den Ausbau alternativer Energiegewinnung zu fördern, werden die Investoren
mit einer langfristigen Preisgarantie gesichert: Für 20 Jahre wird der
erzeugte Solarstrom zu 0,99 DM bzw. 0,5062 € pro Kilowattstunde vom jeweiligen
Energieversorgungsunternehmen (EVU) abgenommen, das diese Garantiepreise wiederum
in die Absatzpreise einfließen lassen kann. Damit erhöht sich der
durchschnittliche Strompreis für den Endverbraucher leicht.
In unserem
Fall haben die Stadtwerke Bad Windsheim diese gesetzliche Vorgabe in eine vertragliche
Vereinbarung übernommen, so dass wir bis einschließlich des Jahres
2022 gesicherte Absatzpreise für unsere Solarstromproduktion haben.
Mit dieser
Preisgarantie erhoffte sich der Gesetzgeber einerseits zunehmende Nachfrage
seitens der Investoren und andererseits sinkende Produktpreise für Photovoltaik-Module
(aufgrund der dann möglichen Massenproduktion).
Tatsächlich sind die Preise für Module zunächst rapide angestiegen
(einer sofortigen Mehrnachfrage stand eine geringe Produktionskapazität
ohne schnelle Erweiterungsmöglichkeiten gegenüber; dadurch kam es
auch zu Verzögerungen bei Investitionsvorhaben). Die Preise sind aber im
Jahr 2004 bereits wieder um 25% gegenüber 2003 gefallen (Quelle: NN) -
nicht, weil etwa die Nachfrage nach Kollektorflächen ausgeblieben wäre,
sondern weil die Produktionskapazitäten stark ausgebaut sind und die Kostendegression
bei Massenfertigung sich auswirkt.
Die Einzelinvestitionen erreichen immer größere Ausmaße (Förderung
bis 5 kWp) und umfangreichere Zahlen. So sind dem Pilotprojekt, das auf dem
Schuldach des Steller-Gymnasiums entstand, eine ganze Reihe weiterer Bürgersolarkraftwerke
in unserem Landkreis gefolgt und vor allem landwirtschaftliche Betriebe haben
in unserer Region die zusätzliche Einnahmequelle entdeckt, die Kollektorflächen
auf großflächigen Stall- und Scheunendächern bieten.
Wir produzieren
damit die sauberste und umweltfreundlichste unter allen geförderten/subventionierten
Energien:
Steinkohle,
Braunkohle, Atomkraft - alle diese Primärenergien sind weniger umweltfreundlich
und wesentlich massiver subventioniert als die Photovoltaik! Einen Zahlenvergleich
dazu wollen wir nach Erarbeitung im Unterricht hier vorstellen .....
Im übrigen wollen wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass Solarstrom
nicht etwa durch Steuermittel aus der Staatskasse, sondern von den Stromverbrauchern
selbst subventioniert wird !